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Messeauftritt
GGG präsentiert sich auf europäischer Leitmesse BIOTECHNICA
Schüler des Oscherslebener Gymnasiums informierten sich auf Wirtschaftsmesse in Hannover über die Biotechnologie aus Sachsen-Anhalt
Halle (Saale)/Hannover. 13.10.2008. Kartoffeln sind nicht nur eine beliebte Speise wie zum Beispiel die bekannte Pommes für jeden Schüler ein Begriff ist sie sind auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Landwirtschaft. Jedoch bleiben Kartoffeln nicht vor bösen Schaderreger verschont. Der am meisten gefürchtete heißt Phytophthora infestans, was soviel wie Pflanzenzerstörer bedeutet. Der Pilz verursacht Kraut- und Knollenfäule und sorgt bei den Kartoffelbauern für hohe Ernteverluste. Mithilfe der modernen Pflanzenbio-technologie versuchen Wissenschaftler eines sachsen-anhaltinischen Unter-nehmens, natürliche Schutzmechanismen gegen diesen Pilz in moderne Kartoffelarten zu übertragen. Dadurch sollen Ernteausfälle der Landwirte und Kosten für Pflanzenschutzmittel reduziert werden.
Diese und weitere Beispiele verdeutlichte am 9. Oktober Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland GmbH, vor Schülern des Oscherslebener Gymnasiums in Hannover. Der Leistungskurs Biologie der Klassenstu-fe 12 unter der Leitung von Lehrerin Barbara Wojrauch informierte sich über die Biotechnologie-Branche in Deutschland im Rahmen der Messe Biotechnica. Zurzeit wird im Unterricht das Thema Gentechnik bearbeitet. Der Besuch der Messe war mit kurzen Fachvorträgen, Berufsberatung, Experimentieren im Labor und einem Messerundgang verbunden. Organisiert wurde das Ganze durch die Messe Hannover. Während des Rundgangs machte die Schulklasse auch Halt am Stand der BIO Mitteldeutschland GmbH, die als Koordinator der Gaterslebener Standortinitiative „Green Gate Gatersleben“ Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Pflanzenbiotechnologie präsentierte.
„Wir freuen uns auf das Interesse der Schülerinnen und Schüler. Sie waren neugierig, was Sachsen-Anhalt zu bieten hat und welchen Beitrag die Biotech-nologie zur Lösung wichtiger Probleme wie den Schutz der Umwelt oder die Gesundheit des Menschen leisten kann. Gern unterstützen wir es, den Schüle-rinnen und Schülern einen Einblick in die Biotechnologie-Wirtschaft durch ei-nen Messebesuch zu ermöglichen. In Hannover haben wir gezeigt, wo die Stärken Sachsen-Anhalts im Bereich der Biotechnologie liegen. Neben der Pflanzenbiotechnologie stecken die Stärken auch im Bereich der Neurowissenschaften und der Forschung und Produktion von Medikamenten“, so Katzek.
Die Schülerinnen und Schüler bekamen Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten und eine Broschüre zur Hand, die Antworten aufzeigt, wie die Bio-technologie bereits auf unser Alltagsleben Einfluss hat. Darüber hinaus we-den einige Schüler im Februar nächsten Jahres die Gelegenheit wahrnehmen, um im grünen Schülerlabor in Gatersleben selbst Experimente durchzuführen.
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